Gefangene Stimmen
So, 9.10.2016, 19 Uhr

Der Vortrag von Britta Lange (Humboldt-Universität zu Berlin) befasst sich aus drei kulturwissenschaftlichen Perspektiven mit den Tonaufnahmen von Kriegsgefangenen, die zwischen 1915 und 1918 entstanden: mit Blick auf die Wissensgeschichte; mit einem Fokus auf die Sprecher, ihre Texte und ihre Biografien; und schließlich unter der Frage des Hörens: Wie erscheinen die Tonaufnahmen in heutigen Hörsituationen, und mit welchen Geschichten der Gegenwart verbinden sie sich?
(auf Deutsch)


Gangaram Gurung – Begegnungen eines Inders in Europa (1914-1918)
Do, 6.10.2016, 19 Uhr

Die Künstlerin Sonya Schönberger (Berlin) und die Südasienwissenschaftlerin Heike Liebau (Zentrum Moderner Orient, Berlin) diskutieren über eine gemeinsame historische Spurensuche. Im Mittelpunkt stehen vier Jahre aus dem Leben des Inders Gangaram Gurung: seine Zeit in deutscher Kriegsgefangenschaft während des Ersten Weltkrieges. Was passiert, wenn die wenigen überlieferten historischen Fakten künstlerisch interpretiert und neu geordnet werden? Welche Erfahrungen machten die Künstlerin und die Wissenschaftlerin? Welche Fragen, Gefühle und Assoziationen löst das Ergebnis aus?


India and World War I
So, 11.09.2016, 19 Uhr

Vedica Kant (Delhi), Historikerin und Autorin von „If I die here, who will remember me?“: India and the First World War (Roli Books, 2015) über ihre Veröffentlichung und Recherchen – im Gespräch mit Sarnath Banerjee (Delhi, Berlin), Künstler in der Ausstellung digging deep, crossing far.
(auf Englisch)